Meldung Nr. 13 vom 07.12.2011
Christgeburtspiel am Montag den 19. Dezember 2011 um 19:00Uhr in der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach
Die Rudolf Steiner Schule freut sich alle Interessierten zum Christgeburtspiel in den Festsaal im Neubau am 19. Dezember 2011 um 19:00Uhr einzuladen zu können. Mit der Inbetriebnahme des Neubaus ist es ein ganz besonderes Jahr für die Schule gewesen und schon bei einigen Veranstaltungen im Laufe des Jahres ging ein besonderer Zauber durch die Möglichkeiten in den neuen Räumlichkeiten aus. Zuletzt war dies auch beim Herbstmarkt deutlich zu spüren.
Nun also auch das Christgeburtspiel, bei dem das Krippengeschehen dargestellt wird, in einem neuen Rahmen und die Schulgemeinschaft ist gespannt , wie sich dies anfühlen wird. Zunächst ist alles wie immer: Rollen werden gelernt, Lieder geprobt, und eine Gruppe von Lehrern bereitet sich auch in diesem Jahr vor, das Christgeburtspiel auf die Bühne zu bringen.
Es war der Lehrer Rudolf Steiners, der Germanistik-Professor Karl Julius Schröer, der im 19. Jahrhundert den drei Weihnachtsspielen (Paradeisspiel, Christgeburtspiel und Dreikönigspiel) in dem niederösterreichischen Dorf Oberufer begegnet ist, wo sie nach alter Tradition alljährlich zur Weihnachtszeit in Wirtshäusern aufgeführt wurden. Schröer zeichnete sie auf, und Rudolf Steiner belebte sie neu und bald wurden sie auch an den Waldorschulen gespielt.
Das Christgeburtspiel strahlt auch heute noch eine ganz besondere Atmosphäre aus, eine Mischung aus einfachem, herzlichem Humor und einer tief empfundenen, schlichten Frömmigkeit - aber ohne Sentimentalität- und entlässt die Zuschauer mit einer wahrlich weihnachtlichen Stimmung.
Geeignet ist das Christgeburtspiel für Kinder ab dem Schulalter. Der Einritt ist frei um Spenden wird gebeten.
Meldung Nr. 12 vom 07.11.2011
Herbstmarkt und Tag der offenen Tür am 19. November 2011 in der Rudolf Steiner Schule & Waldorfkindergarten
Dieses Jahr kann die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach (An der Vogelhecke 1) am 19. November 2011 ab 11:00 bis um 17:00 Uhr zum Herbstmarkt und Tag der offenen Tür zum ersten Mal auch in den Neubau einladen. Dies ermöglicht der traditionsreichen Veranstaltung in Dietzenbach nochmals weitere Angebote und weitläufigere Räumlichkeiten für alle Gäste.
Eröffnet wird der Tag der offenen Tür um 11:00 Uhr mit einer öffentlichen Monatsfeier im Festsaal, die einen guten Einblick in die Waldorfpädagogik vor allem der Unter- und Mittelstufe bietet. Da werden aktuelle Unterrichtseinheiten, zum Beispiel aus den Fremdsprachen oder Gedichts-Rezitationen aus dem Deutschunterricht oder musikalisch-rhythmische Übungen dargeboten.
Das bunte Treiben des Herbstmarktes öffnet im Anschluss um 12:00Uhr mit einer musikalischen Überleitung in das gesamte Schulhaus. Zugleich öffnen auch die verschiedenen Buffets, Essensstände und Cafés ihre Pforten um die Gäste kulinarisch zu verwöhnen.
Es wird eine große Auswahl an fertig dekorierten Adventskränzen, handgefertigtem weihnachtlichem Schmuck und märchenhafte Dekorationsgegenstände angeboten. Dazu gesellen sich das Bücher-Antiquariat, selbstgemachte Plätzchen, Sonstiges aus Küche und Garten, Perlenschmuck, Goldschmiedearbeiten, sowie Mineralien.
Auch wird es für Kinder und Erwachsene zahlreiche Möglichkeiten geben, selbst aktiv zu werden. Da kann Perlenschmuck angefertigt werden, Kupferschalen getrieben, Kerzen gezogen, den Adventskranz selbst unter Anleitung binden, ein Lebkuchenhaus bauen, sich beim Weben erproben oder die Kinder schminken lassen.
Im Kindergarten wird ein Programm speziell für die ganz jungen Kinder angeboten: Es wird ein Puppenspiel geben und im sogenannten stillen Stübchen können die Kleinen über eine inszenierte Zauberwelt staunen.
Das Program des Tags der offenen Tür bietet den Besuchern im Laufe der Veranstaltung mehrere Möglichkeiten näheres über die Waldorfpädagogik zu erfahren. Es finden Ausstellungen von Unterrichtsprojekten aus verschiedenen Fächern statt, sowie offene Unterrichte wie Biologie in der 13. Klasse und Mitmachaktionen z.B. Trommeln aus dem Musikunterricht, Sport-und Zirkusspiele sowie Eurythmie zum Kennenlernen. Einen Einblick in die musikalische Ausbildung der Schüler gibt das Konzert des Oberstufenchors-und Orchester um 14:30Uhr mit einem Medley von Sting.
Meldung Nr. 11 vom 23.10.2011
Seminarreihe zur Einschulung in die erste Klasse 2012/2013: Beginn am 28. Oktober 2011
Eltern zukünftiger Erstklässler interessieren sich immer häufiger für Alternativen zum staatlichen Schulsystem. Die Rudolf Steiner Schule in Dietzenbach bietet eine dieser Alternativen in der Region südlich von Frankfurt.
Einen intensiven Einblick in die Waldorfschule in Dietzenbach können Eltern ab dem 28. Oktober 2011 in einer ausführlichen Seminarreihe erhalten. Diese besteht aus drei Abenden und einem darauf aufbauenden Workshop.
An drei aufeinander folgenden Freitagabenden werden sie in den Räumen der Schule über die Pädagogik, den einzelnen Unterrichten, über die Finanzierung und die Selbstverwaltung der Schule informiert und eingeladen Fragen zu stellen.
Begonnen wird am Freitag den 28.Oktober 2011 um 20:00Uhr mit dem Thema: „Schulisches Lernen durch Nachahmung – Wesen und Wirksamkeit“. Am 04. November 2011 wird die Reihe fortgesetzt mit „Fremdsprachenunterricht in der Waldorfschule“ und am 11. November 2011 schon um 19:30Uhr „Zur Finanzierung der Schule und den dafür erforderlichen Elternbeiträgen“. Ab 20:00Uhr wird das Thema: “Die Schulgemeinschaft als soziales Lernfeld für Eltern, Lehrer und Schüler“ angeboten.
Mitte Januar 2012 findet dann ein zweitägiger Workshop zur Vertiefung der Informationen über die Schule statt. In verschiedenen Gruppen werden dort Unterrichtseinheiten präsentiert, so dass Eltern ganz konkret erfahren können, was ihre Kinder als mögliche Waldorf-Schüler erleben würden.
Alle interessierten Eltern sind herzlich willkommen und werden gebeten sich im Schulbüro, werktags zwischen 7:45 Uhr und 12:45Uhr (Telefon 06074-400920) anzumelden. Dies gilt auch für Eltern die Interesse an der Übergangsklasse der Waldorfschule haben.
Meldung Nr. 10 vom 03.10.2011
Das Abschlusskonzert der Chor- und Orchesterfahrt der Rudolf Steiner Schule am 6. Oktober 2011 um 18:00Uhr
Die Rudolf Steiner Schule lädt alle musikinteressierten Menschen ein, am Abschlusskonzert von Chor- und Orchesterfahrt der Oberstufe am 6. Oktober 2011 um 18.00 Uhr -zum ersten Mal im neuen Festsaal - teilzunehmen.
Jährlich fährt die Oberstufe mit circa 90 Jugendlichen und bis zu zehn Lehrern für einige Tage in die Nähe von Fulda um dort die wöchentlichen Probenarbeiten der Schule weiterzuführen und zu optimieren. Das Abschlusskonzert in der Schule vor der Schulgemeinschaft und Gästen bildet dann regelmäßig den Höhepunkt der Fahrt.
Dafür wird auf der Fahrt fleißig schon im Unterricht angelegtes geübt und aber auch Neues ausprobiert, wofür im Schulalltag eher keine Zeit wäre. So haben die Schüler zum Beispiel die Möglichkeit unter Anleitung auch im Duett, oder im Trio zusammenzukommen. Auf dem Chorprogramm steht u.a. „April is in my mistress face“ als vierstimmiger Chorsatz von Thomas Morley. Auf dem Orchesterprogramm stehen zum Beispiel die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und die Filmmusik von „Amelie“.
Großen Wert wird bei der Fahrt auf die gemeinsame Arbeit von Chor und Orchester gelegt. Hierfür hat der Musiklehrer Stephan Stehl für dieses Jahr einen Zusammenschnitt mit den Songs von Sting für den Chor und ein sinfonisches Orchester arrangiert.
Der Eintritt ist wie immer frei, um Spenden wird gebeten.
Meldung Nr. 9 vom 14.09.2011
Ein „Instrumentalvormittag“ der Rudolf Steiner Schule zusammen mit der Musikschule Dietzenbach am 17. September 2011um 10:00 Uhr
Die Rudolf Steiner Schule lädt Sie ein, am Instrumentalvormittag im Festsaal und Musikbereich der Schule am Samstag, den 17. September ab 10 Uhr teilzunehmen. Das Fünftklassorchester wird mit einem Auszug aus dem Schottischen Rondo eröffnen. Anschließend werden in Zusammenarbeit mit der Musikschule Dietzenbach unter der Leitung von Joachim Neumann mehrere Orchesterinstrumente durch Instrumentallehrer und Schüler vorgestellt. Nach diesen ersten optischen und akustischen Eindrücken ist Gelegenheit für die Kinder und Eltern der Rudolf Steiner Schule, bei einem Instrumentenparcour jedes Instrument in den neuen Musikräumen des Anbaus erneut zu hören. Alle werden die Gelegenheit haben die Instrumente aus der Nähe zu betrachten, Fragen zu stellen oder schon eine Ton selbst zu entlocken.
Meldung Nr. 8 vom 10.08.2011
„Musik als Wert für sich erkennen“ Musikvortrag von Prof. Dr. Magnus Gaul an der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach am 16. September 2011 um 20:00 Uhr
die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach lädt alle Interessierten ein, an einem musiktheoretischen Vortrag mit praktischen Hinweisen von Prof. Dr. Magnus Gaul am 16. September 2011 um 20:00Uhr im Festsaal der Schule teilzunehmen. Prof. Dr. Magnus Gaul unterrichtet das Fach Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und ist zugleich als Privatdozent an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main tätig.
Im Mittelpunkt des Themenabends steht die Frage, wie Musikunterricht sich auf das Sozialverhalten der heutigen Kinder auswirken kann. „Gibt es musikalische Hilfen bei Konzentrationsschwächen?“, „Erhöht Musikunterricht nachweisbar den IQ?“ und „Ist die Steigerung des IQs tatsächlich ein Anliegen des Musikunterrichts?“ sind Fragen, die dabei erörtert werden. Diese Themen bauen auf den Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Musik(erziehung) und ihre Wirkung“ des erst kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Hans Günther Bastian auf und sollen an diesem Abend auch kritisch hinterfragt werden können.
Bastian untersuchte in seiner Forschung die Wirkungen von Musikunterricht auf Intelligenz und Sozialverhalten. Diese Studie hatte ein enormes Medienecho hervorgerufen und dafür gesorgt, dass die Notwendigkeit von Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen in der Öffentlichkeit so viel diskutiert wurde wie kaum zuvor. Der Vortrag wird für alle Eltern und Musikpädagogen sicherlich interessante Anregungen bieten.
Meldung Nr. 7 vom 10.08.2011
Offizieller Festakt zur Einschulung der neuen ersten Klasse der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach am 11. August 2011 um 9:00 Uhr im Festsaal
Die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach wird seine neuen Erstklässler mit einem offiziellen Festakt im neuen Festsaal am 11. August 2011 um 9:00Uhr begrüßen.
Zum ersten Mal können nun auch die neuen Schüler von der gesamten Schulgemeinschaft im eigenen Festsaal in Empfang genommen werden. Die zweite Klasse wird zu Ehren der Erstklässler ein Märchen aufführen und die Feier wird auch musikalisch umrahmt. Einzeln werden die 28 Erstklässler auf die Bühne gehen und zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Anke Kleinerüschkamp und ihren Paten aus der Oberstufe schließlich als vollständige Klasse dort stehen.
Im Neubau der Schule befindet sich auch das Klassenzimmer der neuen ersten Klasse und so müssen die Kinder dann nach der Feier nur einen kurzen Weg gehen und schon sind sie in ihrem Klassenzimmer.
Meldung Nr. 6 vom 7.06.2011
Abiturienten der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach 2011
Die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach freut sich zum ersten Mal nun auch ihre akademische Feier für die Zeugnisübergabe seiner Abiturienten am 9. Juni 2011 ab 10:30Uhr in ihrem neuen Festsaal durchführen zu können.
Auch bei der zum fünften Mal hessenweit zentral durchgeführten Abiturprüfung haben alle 22 Abiturienten der Rudolf Steiner Schule die Prüfung bestanden. Der Durchschnitt über alle Schüler ist 2,35. Zwei der Schüler haben eine Abschlußnote von 1,2 und drei weitere haben mit einer eins vor dem Komma abgeschlossen.
Die Absolventen sind: Jocelyne Bordy, Valerie Dechert, Hannah Friedrich, Maurice Hajduk, Alexandra Hausladen, Daniel Helmkamp, Anna Lisa Kanngießer, Francisco Klotz, Marvin Krämer, Felix Lauber, Lisa Liederbach, Matteo Milz, Anna Maria Niembs, Marco Perthen, Ayla Podeyn, Niclas Pörtner, Maike Sattler, Catharina Schad, Julius Schöner, Kassandra Störmer, Sebastian Weimer und Thomas Winkel.
Der Abschlussball der Abiturienten findet am 10. Juni 2011 ab 19:30Uhr in dem neuen Festsaal statt.
Meldung Nr. 5 vom 14.06.2011
Eingangsstufe in der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach hat noch freie Plätze
Vor einigen Schuljahren wurde in der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach (An der Vogelhecke 1) eine Übergangsklasse eingerichtet, für diejenigen Kinder (5 - 7 Jahre), die dem Kindergarten schon entwachsen sind und aber auch noch nicht in der ersten Schulklasse richtig aufgehoben wären. In der für das nächste Schuljahr 2011/2012 sich neu bildende Gruppe sind noch Plätze frei! In die Eingangsstufe werden Kinder aufgenommen, die vor dem 1. Juli des betreffenden Kalenderjahres fünf Jahre alt sind. Sie sind somit eingeschult und unterliegen allen Bestimmungen des Landes Hessen für schulpflichtige Kinder. Die Eingangsstufe dient als Bindeglied zwischen dem vorschulischen Bereich und der Grundschule.
In dem neuen gerade eben fertig gestellten Anbau der Schule befindet sich der helle sonnendurchflutete und freundliche Raum für die Kleinsten in der Schule. Ein wenig abseits gelegen von den anderen Schulklassen, aber doch nahe genug um sich schon an den Schulalltag gewöhnen zu können.
Wer für sein Kind beim Übergang vom Kindergarten zur Schule eine Erziehung auf Grundlage der Waldorfpädagogik sucht, kann sich gerne an das Schulbüro wenden, werktags zwischen 7:45 und 12:45 Uhr, Telefon 06074/400940.
Meldung Nr. 4 vom 18.05.2011
Flohmarkt mit Sushi Verkauf für verwaiste Kinder in Japan an der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach Sonntag , den 22. Mai 2011
Am Sonntag, den 22.Mai 2011 findet von 13:00 bis 16:30Uhr ein Flohmarkt im Schulhof der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach (An der Vogelhecke 1) statt. Die Erlöse werden der japanischen Organisation“ Ashinaga - Nothilfe für verwaiste Kinder“ gespendet. Initiiert wurde das Projekt von Yuka Fujiwara, deren Kinder Schüler an der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach sind. Ein eigener Verkaufstand kostet 10€ plus einem Kuchen oder 15€ ohne Kuchen. Anmeldungen bitte bei Michaela Pulina (Telefon 06187/991175, E-Mail: pm.m@gmx.de).
Es können auch ausgewählte Sachspenden nach Rücksprache mit Gudrun Schröder ( 0152/53196226) abgegeben werden, die an einem gesonderten Stand verkauft werden.
Bei dem Flohmarkt wird nicht nur Kaffee und Kuchen verkauft, sondern es wird auch einen Sushi-Stand geben, mit original zubereiteten Sushis mit Unterstützung von weiteren japanischen Familien aus Frankfurt. Ergänzt wird der Markt mit einem bunten Reigen an Aktivitäten für Kinder: Basteln mit Speckstein und Leder, Origami- der japanischen Papierfaltkunst und einem japanischen Holzspiel.
„Ashinaga – Nothilfe für verwaiste Kinder“
Ashinaga, ist eine über Spenden finanzierte Hilfsorganisation mit Sitz in Japan. Seit über 40 Jahren stellt sie finanzielle und seelische Hilfe für Kinder zur Verfügung, die ihre Eltern verloren haben oder deren Eltern aufgrund einer Behinderung nicht mehr für die Versorgung aufkommen können. Ashinaga arbeitet zurzeit mit aller Kraft daran, Hilfe für jene Kinder bereitzustellen, die vom Erdbeben und Tsunami vom 11. März 2011 betroffen sind. Ashinaga hat eigene Mitarbeiter in die Krisenregion entsandt und verfügt über eine 16-jährige Erfahrung in diesem Gebiet, da bereits nach dem großem Erdbeben von Kobe im Jahr 1995 psychologische, soziale und finanzielle Hilfe für Kinder geleistet wurde ( www.ashinaga.org/en/)
Meldung Nr. 3 vom 05.05.2011
Erster Preis bei dem Wettbewerb »Hessische Schulbibliothek des Jahres 2011« erhalten
Eine Delegation unserer Schule hat am 5. Mai 2011 im Ministerium in Wiesbaden von der hessischen Kultusministerin Dorothea Henzler den ersten Preis für unsere Schulbibliothek im Wettbewerb »Hessische Schulbibliothek des Jahres 2011« überreicht bekommen. Die Schule teilt sich den Preis von insgesamt 2.000,– Euro, der in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken in Hessen e. V. ( LAG) in Zusammenarbeit mit dem Verein »Der Bildungspate e. V.« ausgeschrieben war, mit der Steinwaldschule im nordhessischen Neukirchen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren die pädagogische Arbeit und die Integration der Bibliothek in Unterricht und Schulleben, kreative Ideen der Leseförderung und der Vermittlung von Medien- und Recherchekompetenz. Nicht entscheidend waren Raum- und Bestandsgröße, Ausleihzahlen oder Öffnungszeiten. Mit dem Preis »Schulbibliothek des Jahres« will die LAG erfolgreiche und beispielhafte Schulbibliotheken aufwerten; deren Vorbildcharakter soll auf andere Schulen abstrahlen. Bei der Preisverleihung sagte Dorothea Henzler: »Beide Bibliotheken sind weit mehr als einfache Buchausleihen. Sie sind Orte des Entdeckens, Orte der Begegnung, Orte, an denen Schüler für kurze Zeit den Schulalltag ausblenden können«. »Sie bieten Ihren Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren ein großes Angebot an Sachbüchern, an Nachschlagewerken und auch an Jugendliteratur.« Dieses Angebot wird erst jetzt für die Bibliothek in der Rudolf Steiner Schule durch den gerade erst stattgefundenen Umzug in den neuen Anbau so richtig durchführbar. Die Schulgemeinschaft ist sehr glücklich über den lichtdurchfluteten gemütlichen großen Raum im ersten Stock des Neubaus, in dem nun endlich tägliches Schmökern in dem reichhaltigen Angebot unter der Aufsicht der ehrenamtlich tätigen Schulbibliotheks-Eltern möglich ist. Birgit Wolf, eine der engagierten Eltern und die gesamte Arbeitgemeinschaft der Schulbibliothek freuen sich, das Preisgeld für dringend notwendige Investitionen in die neue Bibliothek nutzen zu können. In den Wettbewerb eingereicht hatte die Schule ein Videoclip, welches Christian Kälberer aus der elften Klasse in Zusammenarbeit mit dem Team um die Bücherei erstellt hatte.
Meldung Nr. 2 vom 28.02.2011
Eröffnungskonzert der Festwoche in der Rudolf Steiner Schule
So langsam und Zug um Zug können die neuen Räumlichkeiten des lang ersehnten Neubaus der Rudolf Steiner Schule in Beschlag genommen werden. Aber bevor Interessierte am 4. März 2011 die erste Gelegenheit haben, im Rahmen einer öffentlichen Monatsfeier den Anbau selbst in Augenschein zu nehmen, macht sich die Schulgemeinschaft erst selbst mit den neuen Räumlichkeiten und Möglichkeiten vertraut.
Den Beginn einer internen Festwoche bildete ein Konzert in dem neuen Theatersaal am 26. Februar 2011. Das alljährliche stattfindende Chor- und Orchesterprojekt, bei dem über mehrere Klassenstufen hinweg in unterschiedlichster Besetzung gemeinsam musiziert und gesungen wird und das sonst fernab von Dietzenbach stattfindet, wurde kurzerhand in den Neubau verlegt. Täglich hatten die rund 200 Schüler zunächst Unterricht nach dem regulären Stundenplan und dann wurde von 10:00 bis16:00Uhr Montag bis Freitag täglich geprobt. Beteiligt waren die beiden Orchester und Chöre aus Mittel- und Oberstufe (Klassen 6-11). Am Samstag den 26. Februar 2011 konnten sich alle Schüler, Eltern, Ehemalige, Verwandte und Freunde der Schule vom Ergebnis dieser intensiven Vorbereitung überzeugen.
Nachdem Nikolaus Zumbusch und Reinhold Schäfer vom Vorstand der Schule den symbolischen Schlüssel an einige Vertreter der Schulgemeinschaft übergeben hatten konnte das erste Konzert im Festsaal beginnen.
Dargeboten wurden einige aktuelle Kompositionen wie „Somewere over the rainbow“, aber auch Klassiker wie Dvoraks „Aus der neuen Welt“. Den Schluss- und Höhepunkt des Konzertes bildete aber unzweifelhaft der Schlusssatz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven mit seiner „ Ode an die Freude“. Die Freude ist wahrlich groß, dass nun endlich die neuen Räume genutzt werden können und die Schulgemeinschaft war sich einig darin, dass dieses Projekt des Musikkollegiums ein erster würdiger Akzent für den Neubau war.
Nach diesem Auftakt wird eine ganze Woche mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert. Es wird eine Kompositionssoiree geben, eine Vernissage, eine Ehemaligenfete, ein sportliches Rahmenprogramm und vieles mehr. Auch der Rückblick auf die Ursprünge und die historische Entwicklung der Schule werden nicht zu kurz kommen.
Seit bald zwei Jahren wird schon an der Erweiterung des Schulgebäudes gebaut. Mehrere Generationen von Eltern haben dazu beigetragen, dass aus dem ursprünglichen Traum nun Realität wird. Die Turnhalle wird schon mit Begeisterung von den Pädagogen und Schülern genutzt. Die Bibliothek, die neue Küche und Mensa, zwei Musikräume und zwei weitere Klassenräume können bald ihrem planmäßigen Gebrauch zugeführt werden.
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Monatsfeier am 4. März 2011 um 10:30 Uhr im neuen Theatersaal der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach (An der Vogelhecke 1) teilzunehmen. Bei der Monatsfeier werden die Klassen 1-12 einen kleinen Ausschnitt ihrer aktuellen Klassenprojekte, wie Gedichte, Musik, französische und englische Darbietungen zeigen.
Pressearchiv
Seminar zur Einschulung in die erste Klasse 2011/2012,
Rudolf Steiner Schule, Dietzenbach am 21.- 22. Januar 2011:
Für alle Eltern, die an einer möglichen Einschulung ihrer Kinder an der Rudolf Steiner Schule (An der Vogelhecke 1) in Dietzenbach interessiert sind, bietet sich am kommenden Freitag den 21. Januar 2011 um 20:00 Uhr und am Samstag den 22. Januar 2011 von 9:00-13:00Uhr die Möglichkeit sich intensiv zu informieren.
Nachdem im vergangenen Herbst schon eine Seminarreihe mit Einführungsreferaten stattgefunden hat, beginnt der Freitagabend in der Waldorfschule sogleich mit der Seminararbeit und wird dann am Samstag fortgesetzt. In Gruppen eingeteilt werden die Pädagogen mit den Eltern Unterrichtseinheiten in verschiedenen Klassenzimmern durchführen. Auf dem Stundenplan stehen Malen, Formenzeichnen, Schreiben, Rechnen, Französisch, Englisch, Handarbeit, Eurythmie und Spielturnen. Die Eltern können selbst erleben, wie die Waldorfpädagogik in der Praxis umgesetzt wird und sich ein Bild verschaffen, wie ihre Kinder unterrichtet werden würden. Klassenlehrer und Fachlehrer werden zur Verfügung stehen, um alle offenen Fragen der interessierten Eltern zu theoretischen, wie auch praktischen Aspekten des Unterrichtskonzeptes zu beantworten.
Alle Eltern sind herzlich willkommen und werden gebeten sich im Schulbüro, werktags zwischen 8:00 und 14:00Uhr (Telefon 06074-4009420) anzumelden. Dies gilt auch für Eltern die Interesse an der Vorklasse 2011/2012 der Waldorfschule haben.
Eltern, die sich über eine mögliche Aufnahme in eine der vorhandenen Klassen(1-13) im aktuellen Schuljahr informieren möchten, können dies am 4. Februar 2011 um 20:00Uhr bei dem nächsten monatlich stattfindenden Informationsabend tun.
Christgeburtspiel Rudolf Steiner Schule Dietzenbach am 16. Dezember 2010 um 19:00Uhr im Gasthaus "Zur Linde"
Das Kollegium der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach führt, wie in jedem Jahr, das Oberuferer "Christgeburtspiel" unter der Leitung von Frau Luise von Schwerin kurz vor Weihnachten auf. Es ist ein Geschenk an die Schulgemeinschaft und an alle Menschen, die sich von der besonderen Atmosphäre dieses Stückes in eine wahrhaft weihnachtliche Stimmung versetzen lassen wollen. In diesem Jahr findet das Spiel am 16. Dezember 2010 im Gasthaus "Zur Linde" in Dietzenbach ( Darmstädter Straße 71) statt. Um 19:00Uhr werden die ersten Klavierklänge ertönen und die Sternsinger, Engel, Hirten, Wirten, Maria und Joseph ziehen singend in den Saal. Für die Aufführung wird schon Monate vorher von den Pädagogen mit den Proben begonnen, da die Rollen in jedem Jahr neu verteilt werden. So sind die Schulkinder bei der Auführung auch damit beschäftigt, herauszufinden welcher Lehrer denn nun wen in diesem Jahr darstellt.
Das Christgeburtspiel wird auch als Oberuferer Weihnachtsspiel bezeichnet. Dieses stammt aus dem Ort Oberufer im heutigen Ungarn, in einer Gegend in der damals deutsche Sprachinseln existierten. Dort wurde es traditionell von einer "Kumpanei", einer Gruppe von Laienspielern, zu Weihnachten für die deutschen Siedler in den Wirtshäusern der Umgebung aufgeführt. Von Karl Julius Schröer aus Wien (1825-1900),ein Sprachforscher und Freund Rudolf Steiners , wurde es im 19. Jahrhundert bei einer Kumpanei-Aufführung entdeckt und dokumentiert.
Das im Vergleich zu den vielen anderen Krippenspielen Einmalige an dem Oberuferer Stück ist seine Ursprünglichkeit, die darauf zurückgeführt wird, dass sich volkstümliche Traditionen in einer vergleichsweise wenig entwickelten Gegend besser erhalten haben, als in den großen deutschsprachigen Gebieten.
Die Oberuferer Weihnachtsspiele strahlen auch heute noch eine ganz besondere Atmosphäre aus, eine Mischung aus einfachem, herzlichem Humor und einer tief empfundenen, schlichten Frömmigkeit , ohne dabei jemals sentimental zu wirken.
Geeignet ist das Christgeburtspiel für Kinder ab dem Schulalter. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Seminarreihe zur Einschulung in die erste Klasse 2011/2012: Beginn am 29. Oktober 2010
Eltern zukünftiger Erstklässler interessieren sich immer häufiger für Alternativen zum staatlichen Schulsystem. Die Rudolf Steiner Schule in Dietzenbach bietet eine dieser Alternativen in der Region südlich von Frankfurt.
Einen intensiven Einblick in die Waldorfschule, deren Räumlichkeiten, deren Pädagogik und deren Pädagogen, können Eltern ab dem 29. Oktober 2010 in einer ausführlichen Seminarreihe erhalten. Diese besteht aus drei Abenden und einem darauf aufbauenden Workshop.
An drei aufeinander folgenden Freitagabenden werden sie in den Räumen der Schule über die Pädagogik, den einzelnen Unterrichten, über die Finanzierung und die Selbstverwaltung der Schule informiert.
Begonnen wird am Freitag den 29.Oktober 2010 um 20:00Uhr mit dem Thema: "Sinnespflege und ihre Bedeutung für die Erziehung". Am 5. November 2010 wird die Reihe fortgesetzt mit "Fremdsprachenunterricht in der Waldorfschule" und am 12. November 2010 schon um 19:00Uhr "Zur Finanzierung der Schule und den dafür erforderlichen Elternbeiträgen". Ab 20:00Uhr wird das Thema: "Die Schulgemeinschaft als soziales Lernfeld für Eltern, Lehrer und Schüler" angeboten.
Anfang Dezember findet dann ein zweitägiger Workshop zur Vertiefung der Informationen über die Schule statt. In verschiedenen Gruppen werden dort Unterrichtseinheiten präsentiert, so dass Eltern ganz konkret erfahren können, was ihre Kinder als mögliche Waldorf-Schüler erleben würden.
Alle interessierten Eltern sind herzlich willkommen und werden gebeten sich im Schulbüro, werktags zwischen 8:00 und 14:00Uhr (Telefon 06074-400920) anzumelden. Dies gilt auch für Eltern die Interesse an der Vorklasse der Waldorfschule haben.
Eltern, die sich über eine mögliche Aufnahme in eine der vorhandenen Klassen(1-13) im aktuellen Schuljahr informieren möchten, können dies am 5. November 2010 um 20:00Uhr bei dem nächsten monatlich stattfindenden Informationsabend tun.
Landtagsabgeordnete im Politikunterricht zu Gast
Rudolf Steiner Schule Dietzenbach am 13. September 2010, 14:25-16:00Uhr
Am 13. September 2010, von 14.25-16:00Uhr wird die 10. Klasse der Rudolf Steiner Schule im Politikunterricht Besuch vom Landtag aus Wiesbaden empfangen können. Zugesagt haben als Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann für Bündnis 90/Die Grünen und Ismael Tipi von der CDU. Dieser Besuch ist der Initiativer einiger Schüler und ihrem Politiklehrer Erich Benesch zu verdanken, die bei einer Landtagssitzung die beiden Abgeordneten ansprechen und einladen konnten. Der Themenschwerpunkt der Debatte in dieser besonderen Schulstunde wird die parlamentarische Demokratie sein. Das Klassenzimmer wird für alle interessierten Schüler, Lehrer und Eltern der Rudolf Steiner Schule geöffnet sein.
Soziale Integration durch interkulturelle Bildung, Europa Kongress
Unter dem Titel „Sozial Integration durch interkulturelle Bildung“ findet am 9. und 10. September 2010 an der Rudolf Steiner Schule in Dietzenbach und an der Freien Hochschule in Mannheim der international besetzte Europa-Kongress des European Council for Steiner Waldorf Education (ECSWE) statt. Der ECSWE ist der Dachverband der europäischen Waldorfschulen. Als Gastgeber lädt die Rudolf Steiner Schule alle interessierten Bürger herzlich zur Eröffnungsfeier im Sternenzelt von Zirkus Chicana (Hessentagspark, Dietzenbach) am 9. September 2010 ab 19:30 Uhr ein.
„Integration im Zirkus” heißt das Motto des Abends. Nach der Begrüßung der Gastgeber durch Norbert Handwerk für den Bund der Freien Waldorfschulen und Christopher Clouder, Director des European Council for Steiner Waldorf Education, werden Landrat Peter Quilling und Bürgermeister Jürgen Rogg die Gäste willkommen heißen. Danach folgen eine Präsentation von praktischer sozialer Integration durch Hans-Günter Bartel, Direktor des Zirkus „Waldoni“ anhand des Projektes „Zirkusarbeit in Darmstadt-Eberbach“. In diesem Rahmen kann eine zirzensische Aufführung von Schülern der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach unter der Leitung von Diana Williams „Zirkus Chicana“ nicht fehlen. Im Mittelpunkt des Abends stehen dabei konkrete Beispiele, wie die Zirkus-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in städtischen Brennpunkten ermutigende Erfolge für die soziale Integration herbeiführen können.
Im Erziehungs- und Bildungswesen sind die Schaffung von gleichen Bildungschancen für alle und die Vermeidung von Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen ebenso aktuelle wie drängende Aufgaben. Die politische und gesellschaftliche Diskussion ist im vollen Gange. Deshalb hat auch die Europäische Union die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung zum Jahresmotto für 2010 gemacht.
Die Freie Hochschule Mannheim führt dazu eine Veranstaltungsreihe durch, in deren Rahmen der zweite Kongresstag des European Council for Steiner Waldorf Education in Mannheim stattfindet. Es ist eine prominent besetzte Dozenten- und Expertenrunde, unter anderen mit Memet Kilic, Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen für Migrations- und Integrationspolitik.
Im Rahmen des Kongresses werden ca. 35 Vertreter der Waldorfbewegung aus ganz Europa nach Dietzenbach anreisen. Das European Council tagt mehrmals im Jahr jeweils an einer anderen Waldorfschule. Diesmal kümmert sich die Rudolf Steiner Schule, in enger Zusammenarbeit mit Norbert Handwerk, Vertreter für Deutschland im ECSWE seit Monaten um die Organisation von Übernachtungen, Tagungsräume an der Schule, Wissenswertes für die Gäste rundum Dietzenbach und Frankfurt, Möglichkeiten des Austausches mit Schülern und einen regionalen Speiseplans, auf dem weder Handkäs mit Musik noch Grüne Soße oder Rippchen mit Kraut fehlen dürfen. Denn eine Integration von unterschiedlichen Kulturen gelingt am einfachsten, wenn man Fremdes einmal näher kennen lernen darf!
Musicalaufführung der 11. Klasse der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach in Vorbereitung für den 25.- 27. Juni 2010
Vom 25. - 27. Juni 2010 werden alle Schüler der 11. Klasse der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach jeweils um 20:00Uhr im Aktionstheater des Bürgerhauses in Dietzenbach ihr persönlich entworfenes Musical "Cheers - es ist nicht alles Gold was glänzt" aufführen. (Am 27. Juni 2010 zusätzlich auch um 15.00Uhr).
Alle Schüler einer Waldorfschule erarbeiten in ihrer Schulzeit in der Regel zwei große Theaterprojekte. Nach dem Theaterstück in der 8. Klasse, in dem es darauf ankommt, sich zum ersten Mal intensiv mit einer Rolle zu identifizieren und die Anforderungen an Bühnenpräsenz und Verantwortung in der Gruppe zu erleben, werden im nun laufenden Projekt der 11. Klasse darüber hinaus auch viele organisatorische Aufgaben von den Schülern übernommen.
In diesem Jahr wird als besondere Herausforderung das eigene Musical unter der Regie von Julia Penner, die einige Jahre als Schauspielerin am Schauspiel Frankfurt tätig war und der musikalischen Leitung von Matthias Zeylmans, Musiklehrer an der Rudolf Steiner Schule, erarbeitet. In dem Musical steht eine College Klasse auf der Bühne und soll dort ihre Abschluss- Zeugnisse verliehen bekommen. 30 junge Menschen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden und Erwachsenenleben. Eine Schülerin soll die Abschlussrede halten, aber es kommt alles anders... Was passiert, wenn die Beteiligten nicht die Erwartungen erfüllen, die in sie gesetzt werden?
Ein erfreulicher schulübergreifender Aspekt ergibt sich durch die Mitwirkung einer Band von Schülern der Heinrich-Mann-Schule.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Karten können unter: cheers-elftklassspiel@arcor.de vorbestellt werden.
Pädagogische Aspekte der Theaterprojekte an der Rudolf Steiner Schule:
Wesentlich ist aus pädagogischer Sicht, dass alle Schüler einer Klasse an der Arbeit beteiligt sind; in einem so umfassenden Projekt kann sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen.
Schon die Auswahl des jeweiligen Stückes erfordert einen intensiven Abstimmungsprozess unter den Schülern - Teamfähigkeit wird hier wie im gesamten Prozess geübt.
Übernommene Aufgaben müssen zuverlässig ausgeführt werden, um das Projekt nicht zu gefährden. Jeder Einzelne muss für sich ein angemessenes Verhältnis von Eigeninitiative und Sich-Zurücknehmen im Sinne des Ganzen finden.
Am Ende steht erfahrungsgemäß der Stolz auf das gemeinsam Erreichte und eine Stärkung des sozialen Miteinanders.
11. Klasse der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach im Industriepraktikum
Die Rudolf Steiner Schule lädt ein an der Präsentation der Industriepraktika am Montag den 7. Juni 2010 um 19:00Uhr im Musiksaal der Schule teilzunehmen. Die Schüler der 11. Klasse hatten im Mai für zwei Wochen jeder ein Praktikum in einer Firma im Rhein-Main-Gebiet.
Wolf Bütow, als Klassenbetreuer wird zu Beginn der Präsentation eine kurze Einführung geben. Anschließend gibt es die Möglichkeit sich dann nach Interesse auf die Räume zu verteilen, in denen die Schüler - nach Themenbereichen geordnet - ihre Berichtshefte ausstellen und Rede und Antwort stehen. Es wird folgende Gruppen geben: Lebensmittel, Verpackung, Metallbau, Handwerk, Automobil, Druckereien und eine Gruppe, die sich "Logistik, Instandsetzung und Produktion" nennt
Waldorfschulen haben eine lange Tradition von jährlichen etwa 3 Wochen dauernden Praktika innerhalb der Oberstufe. Die Jugendlichen machen Praktika im Bereich der Landwirtschaft, dem Feldmessen, der Industrie und im Sozialen.
Im Rahmen des Industriepraktikums bietet sich die Möglichkeit, moderne industrielle Produktion aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Aus einem Pool an Firmen, die das Praktikum unterstützen, suchen sich die Schüler einen Platz aus, um den sie sich dann selbständig bewerben.
Neben einem Einblick in den aktuellen Stand industrieller Produktion in einer konkreten Firma sollen dabei auch die Besonderheiten von produktionsnahen Tätigkeiten, die sich oft durch große Monotonie und schwierige Begleitumstände auszeichnen, erfahren werden. Im arbeitsteiligen Produktionsprozess kann der Schüler erleben, wie sein Tun in unterschiedlichem Maße ganz durch Maschinen oder standardisierte Abläufe bestimmt wird. Das so Erlebte bleibt meist nicht ohne Folgen für das weitere Verhältnis zum Lernen für die Schule und für die spätere Berufswahl.
Hintergrund Industriepraktikum:
Im Rahmen des Industriepraktikums bietet sich für die Schüler die Möglichkeit, moderne industrielle Produktion aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Neben einem Einblick in den aktuellen Stand industrieller Produktion in einer konkreten Firma sollen dabei auch die Besonderheiten von produktionsnahen Tätigkeiten, die sich oft durch große Monotonie und schwierige Begleitumstände auszeichnen, erfahren werden. Im arbeitsteiligen Produktionsprozess kann der Schüler erleben, wie sein Tun in unterschiedlichem Maße ganz durch Maschinen oder standardisierte Abläufe bestimmt wird.
Das so Erlebte bleibt meist nicht ohne Folgen für das weitere Verhältnis zum Lernen für die Schule und für die spätere Berufswahl.
Die Drissler-Esel ziehen an die Waldorfschule
Mit großer Freude lädt die Rudolf Steiner Schule Sie recht herzlich ein, an dem Einzug der drei Esel von Günter Drissler: Mirza, Benny und Mandy am Samstag den 29. Mai 2010 ab 11:00Uhr in ihr neues Zuhause An der Vogelhecke 1 teilzunehmen.
Die Familie Drissler hatte die Esel lange Jahre als Heimtiere und Firmen-Maskottchen auf Ihrem Firmengelände an der Von-Hevesy-Straße im Dietzenbacher Gewerbegebiet stehen und hat sie nun an die Waldorfschule in Dietzenbach geschenkt. Günther Drissler wird persönlich die Überführung der Esel begleiten und freut sich, dass seine Esel ein schönes neues Zuhause gefunden haben, da er nun in den Ruhestand gegangen ist.
Die drei Grauesel werden ihre vertraute Weide auf dem Firmengelände des Papierunternehmens sicher nur zögernd verlassen. Aber an Ihrer neuen Wohnstätte werden die Esel schon lange sehnsüchtig erwartet. Es wurde ein Samstag für die Überführung ausgewählt, damit die Esel sich zunächst etwas an Ihr neues Zuhause gewöhnen können. Am Montag dürfen dann einige Schulklassen die Esel zwischen 8:00 und 10:00Uhr morgens begrüßen.
Fast zwei Jahre hat die Vorbereitung gedauert, bis aus der Idee, ein Konzept und dann ein Projekt wurde und nun realisiert werden konnte. Nach einigen Verzögerungen ist es nun endlich soweit. Bis zum kleinsten Detail wurde festgelegt, wie Mirza, Benny und Mandy künftig versorgt werden sollen. Auf Grundlage des Stundenplanes haben die Lehrer den tierpädagogischen Ansatz ausgearbeitet und gemeinsam mit den Eltern einen Fütterungs- und Pflegeplan entwickelt, der die Aufgaben rund um die Esel den jeweiligen Entwicklungsstufen der Kinder zuordnet.
Richtfest für die Waldorfschule in Dietzenbach
Die Schulgemeinschaft feiert den Abschluss der Rohbauarbeiten mit dem traditionellen Richtfest.
Das Richtfest für das neue Schulgebäude des Waldorfkindergarten- und Schulverein Dietzenbach e.V. wurde am Freitag im Beisein von Jürgen Rogg (parteilos), Bürgermeister der Stadt Dietzenbach, Vertretern des Handwerks, den Eltern, Schülern und Lehrern aller Jahrgänge sowie zahlreichen weiteren Vertretern und Gästen gefeiert.
Schulleitung und Vorstand bedankten sich bei dem Festakt vor der neuen Mensa besonders für die kooperative und gute Zusammenarbeit in der Planungs- und Ausführungsphase bei den Bauleitern und den ausführenden Handwerksbetrieben. Auch der heftige Wintereinbruch hat den Zeitplan für die Arbeiten am neuen Trakt der Rudolf Steiner Schule in Dietzenbach nicht beeinträchtigt. Die Fertigstellung und die Aufnahme des Schulbetriebes im neuen Gebäudeteil sind laut Bauleitung für den Beginn des Schuljahres 2010/11 geplant. Als nächstes werden nun im Februar die Dachdeckerarbeiten abgeschlossen, die Fenster eingesetzt und mit dem Innenausbau begonnen.
Die markante Optik des Neubaus garantiert eine hohe Aufmerksamkeit, schließlich passieren täglich mehr als 10.000 Pkws auf der B 459 den neuen Gebäudetrakt.
Grundlage für den Bau der Rudolf Steiner Schule ist die anthroposophische Architektur, die sich an den Lehren der Anthroposophie von Rudolf Steiner orientiert. In ihren Gestaltungsmitteln lassen sich zeitgebundene Elemente von Jugendstil und Expressionismus erkennen. "Eine den Baumaterialien gemäße, "organisch" aus der Funktion heraus entwickelte Form, sowie eine biologische, psychologische und soziale Zweckmäßigkeit wird von dieser Architektur angestrebt", erklärt Sigrid Wichary, Mitglied des Vorstandes und Lehrerin der Oberstufe. Aus diesem Grund erscheinen die Gebäude häufig den Formen der Natur nachempfunden.
In neuerer Zeit trat noch das Konzept des ökologischen Bauens und der organischen Farbigkeit hinzu. Im Inneren werden natürliche Farben als Lasuren und Materialien, wie etwa Holz, ver-wendet.
Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 4,2 Mio. Euro setzt die Rudolf Steiner Schule an dieser Stelle ein deutliches Zeichen in Richtung Zukunft. Ende 2007 fiel die Entscheidung zum Ausbau der Bildungseinrichtung. Zur Finanzierung hat der Verein ein Bankdarlehen von 2,8 Millionen Euro aufgenommen, aus dem Bund-Länder-Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" zum Ausbau von Ganztagsschulen kommen rund 330 000 Euro und rund eine Million Euro erfolgt durch Eigenfinanzierung.
Richtfest zum Anbau der Rudolf Steiner Schule am Freitag den 22. Januar 2010 ab 12:00 Uhr
Die organisch geformten riesengroßen Dachbalken für den neuen Trakt der Rudolf Steiner Schule, die manchen Vorbeifahrenden am Ortseingang von Dietzenbach "An der Vogelhecke" staunen ließen, sind mittlerweile fristgerecht verbaut.
Die Aufnahme des Schulbetriebes ist für den Beginn des Schuljahres 2010/2011 geplant. Mittlerweile geht der zweite Bauabschnitt in großen Schritten der geplanten Fertigstellung im Sommer 2010 entgegen und die Schulgemeinschaft kann den Abschluss der Rohbauarbeiten mit einem traditionellen Richtfest am 22. Januar 2010 um 12:00Uhr feiern, zu dem wir Sie herzlichst einladen.
In einem circa einstündigen Programm werden der Bürgermeister der Stadt Dietzenbach Jürgen Rogg und der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Hessen Norbert Handwerk, der Gründungskollege der Rudolf Steiner Schule war, Grußworte sprechen. Künstler der Schule werden die Feier musikalisch und auch schauspielerisch begleiten. Als stimmungsvoller Abschluss werden alle Schüler der Klassen 1-13 (insgesamt dann circa 400 Schüler)einen eigens für das Richtfest von den Musiklehrern komponierten Kanon mit dem Text von Schiller "Raum für alle hat die Erde" vortragen. Durch die Veranstaltung wird als Vertreter des Bauausschusses und zugleich Oberstufenlehrer Andreas Lang füh-ren.
Gebaut werden eine Zweifelder-Turnhalle, ein Theatersaal, eine Schulbibliothek, eine Mensa, die Schulküche, zwei Musik- und zwei Klassenräume. Das bestehende dreigeschossige Schulgebäude hat eine Bruttogrundfläche von 1147 Quadratmeter. Mit dem zweigeschossigen Neubau - 1306 Quadratmeter - wird die Grundfläche der Schule sich mehr als verdoppeln. Nach jahrelangen Planungen, einem straffen Sparprogramm und viel Engagement der Schulgemeinschaft konnten die finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden, nun diesen großen Schritt für die Schule in Angriff zu nehmen.
Die Freude in der Schulgemeinschaft über den Neubau ist groß, wenn zum Bei-spiel nur an die aktuellen Rahmenbedingungen der Schulküche gedacht wird. Die von Eltern ehrenamtlich betriebene Schulküche gibt täglich für gut die Hälfte der 409 Schüler circa 200 Mahlzeiten aus und ist derzeit sehr beengt untergebracht. Auch müssen von den Schülern täglich zwei Klassenräume umgeräumt werden, damit sie als Mensa genutzt werden können.
Mandy, Mirza und Benny - drei Eseln wird das Heim bereitet
Drei Schulklassen, Lehrer und Eltern der Rudolf-Steiner-Schule bauen seit Monaten am Eselsstall
Was lange bedacht und schließlich für gut befunden worden ist, beginnt irgendwann sichtbar zu werden. So erging es der Schulgemeinschaft der Rudolf Steiner Schule nicht nur mit ihrem Erweiterungsbau der Schule, sondern auch mit dem aktuellen Kleinbau-Projekt: dem Eselsstall. Bereits vor den Sommerferien steckte die damalige 3. Klasse das 24 Quadratme-ter große Grundstück ab - nicht ohne es vorher genau berechnet und vermessen zu haben. Anschließend gruben die Neunjährigen ein 50 cm tiefes Streifenfundament aus und spannten ein Schnurgerüst über den Graben. Später kam die Mischmaschine mit Zement, Kies und Wasser zum Einsatz: Mit großer Begeisterung gossen die Drittklässler das Fundament und machten so Bekanntschaft mit dem Baustoff Beton. Beim Mauern, wurden auf den Steinen Mörtelbette angelegt. Ganz genau achteten die Kinder auf Bündigkeit, klopften mit großer Geschicklichkeit alles fest, prüften mit der Wasserwaage und streiften mit der Fugenkelle den überflüssigen Mörtel ab.
Nach den Sommer- bzw. den Herbstferien kamen dann auch die neue dritte und die parallele vierte Klasse zum Einsatz: Der Auslauf stand auf dem Bauplan. Tausende von Steinen mussten mit Schubkarren zum Baugebiet gefahren und dort mit Hilfe einer Menschenkette aus Schülern, Lehrern und Eltern geschichtet. Auch die Schotterberge wurden nach und nach abgetragen, platziert und gerüttelt. Das anschließende Pflastern stellte ein weiteres Verbindungsstück dar. Hierbei lernten die Schüler vor allem das Hand-in-Hand-Arbeiten, den Überblick und natürlich auch Rücksichtnahme, denn das gemeinsame Bauprojekt stand im Vordergrund. Während der letzten Wochen legten dann noch viele Erwachsene Hand an, um die Holzkonstruktion für die Wände aufzubringen.
Damit es in den Stall nicht hineinregnet, damit die Esel in ihrem Stall nicht stolpern und damit auch die Bauarbeiten mit einem optisch ansprechenden Ergebnis aufwarten konnten, hatten die Schulklassen parallel zum praktischen Einsatz Bau-Epochenhefte angelegt, in denen sie mit vielen Zeichnungen und Texten das praktische Geschehen draußen vor- bzw. nachberei-teten. Eines ist jedenfalls sicher: Alle Schüler können ganz genau berichten, wie ihr Eselsstall entstanden ist, welche Arbeitsschritte notwendig sind und vor allem wie schön es ist, wenn man sieht, dass durch der eigenen Hände Arbeit ein Bauwerk entsteht, an dem man tagtäglich seine Freude hat. Auch die Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen für ein gemeinsames Projekt ist eine Erfahrung, die die Schüler der Rudolf-Steiner-Schule immer wieder machen und die sie lernen lässt, sich selbst verantwortungsvoll einzubringen und andere neben sich gelten zu lassen.
Dieses Projekt wurde im Rahmen der Hausbauepoche durchgeführt, die in der Regel an der Rudolf Steiner Schule in den letzten Wochen vor den Sommerferien in der dritten Klasse stattfindet. In der Hausbau-Epoche können Lehrer wie Schüler lernen, wie heutzutage viele Handwerker gemeinsam an solchem Werk arbeiten müssen und wie dabei jeder auf den anderen angewiesen ist.
Bauarbeiten für den Schulausbau im Zeitplan
Die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach schafft neue Räume für weitere pädagogische Angebote, Theater und Sport
Dietzenbach, 16.11.2009 - Fristgerecht im Zeitplan haben die Betonbauer und Maurer ihre Arbeiten am neuen Trakt der Rudolf Steiner Schule in Dietzenbach Anfang November abgeschlossen. Die neuen Räume, deren Wände in den letzten Wochen "An der Vogelhecke" in Dietzenbach in den Himmel wuchsen, waren schon bei der Errichtung des bestehenden Schulgebäudes Anfang der 90er Jahre als zweiter Bauabschnitt projektiert und gehen derzeit in großen Schritten der geplanten Fertigstellung im Sommer 2010 entgegen. Bereits Ende Januar 2010 soll der neue Trakt über ein Dach verfügen. Die Schulgemeinschaft der Waldorfschule feiert den Abschluss der Rohbauarbeiten dann mit dem traditionellen Richtfest. Die Fertigstellung und die Aufnahme des Schulbetriebes im neuen Gebäudeteil sind laut Bauleitung für den Beginn des Schuljahres 2010/11 geplant.
Das neue Schulgebäude bietet Platz für eine großzügige Sporthalle mit Geräteraum, Umkleiden und Sanitärräume, einen einzigartigen Theatersaal und vor der Empore des Saals Raum für eine erweiterte Schulbibliothek. Eine Schulküche mit großzügig verglastem Mensa-Bereich zum Schulhof, zwei Musikräume und weitere Klassenräume schaffen den erforderlichen Platz für die derzeit vielfältigen aber auch für zusätzliche pädagogische Angebote der Schule.
"Der größte Raum im Neubau wird die Zwei-Felder-Sporthalle im 1. und 2. Obergeschoss. Mit deren Inbetriebnahme werden die jungen Sportler nicht mehr auf die Hallen benachbarter Schulen angewiesen sein. Der Engpass in den Kapazitäten der Dietzenbacher Turnhallen hatte in der Vergangenheit lange Spaziergänge zu diversen umliegenden Turnhallen zu folge. Unsere Einrichtungen stehen auch Dritten zur Nutzung offen", erklärt Reinhold Schäfer, Architekt und Vertreter des Baukreises im Vorstand der Rudolf Steiner Schule.
Zwischen der Sporthalle und dem vorhandenen Schulgebäude erstreckt sich über alle Ebenen der Theatersaal mit Bühne und Empore, der in Größe und Raum flexibel gestaltbar ist und je nach Bestuhlungskonzept Platz für bis zu 400 Zuschauer bietet. Die musischen Veranstaltungen und Feiern der Schulgemeinschaft werden dann in den schuleigenen Räumen stattfinden. "Die Monatsfeiern, auf denen jede Jahrgangsstufe, von der 1. Klasse bis zur Abiturklasse, Erlerntes und Erarbeitetes der gesamten Schülerschaft präsentieren, Konzerte von Chor und der Mittel- und Oberstufenorchester, Theateraufführungen oder die jährliche Aufnahmefeier der Erstklässler, eines der bewegensten Feste im Schuljahr, werden mit Beginn des nächsten Schuljahres den gewünschten Raum in unserer Schule erhalten", so Sigrid Wichary, Mitglied des Vorstandes und Lehrerin der Oberstufe. Der neue Theatersaal bietet jedoch nicht nur für die schulinternen Veranstaltungen Platz, sondern auch für Dietzenbach bedeutet dies weitere Räumlichkeiten zur Unterbringung der vielen kulturellen Veranstaltungen, die die Stadt Dietzenbach und ihre vielen Vereine und Schulen jährlich anbieten und die somit ein Stückweit die Attraktivität der Stadt ausmachen.
Auf den Ebenen zwischen der Sporthalle und des Saales finden Geräteräume, Umkleiden und Sanitärräume für die Sportler Platz, davor zum Schulhof hin die Schulbibliothek. Im Erdgeschoss schließen sich dem Bühnenboden des Theatersaals in westlicher Richtung zwei zusätzliche Musikräume an. Ferner wird mit einer professionell ausgestatteten Schulküche die Verpflegung der Schüler weiter ausgebaut. Die Elternschaft der Rudolf Steiner Schule bereitet in ehrenamtlicher Leistung täglich für gut die Hälfte der 409 Schüler rund 200 Mahlzeiten zu. Diese können den hungrigen Pennälern zukünftig in einer hellen und großzügigeren Mensa eingenommen werden, die vor dem Theatersaal gelegen bei Veranstaltungen auch als "Marktplatz" genutzt werden kann. Dann wird auch der alljährliche HERBSTMARKT das zusätzliche Raumangebot nutzen können. In diesem Jahr muss er sich am 21. November 2009 von 12.00 bis 17.00 Uhr noch auf das bisherige Schulgebäude beschränken. Abgerundet wird der Bauabschnitt II durch zwei weitere Klassenzimmer. Eine lichte Wandgestaltung mit viel Glas zum Schulhof hin wird voraussichtlicht der 1. und 2. Klasse nicht nur die Möglichkeit eines visuellen Überblicks, sondern eines direkten Zugangs in einen Spiel- und Bewegungsbereich im Freien bieten.
Die neuen Klassenzimmer schaffen im bestehenden Trakt Platz für vielfältige zusätzliche pädagogische Angebote. Dieses sind zum Beispiel berufsvorbereitende Unterrichtseinheiten parallel zum Unterricht in der Oberstufe für Schüler, die die Rudolf Steiner Schule vor ihrem Abitur mit einem qualifizierten Abschluss, wie z.B. mit der mittleren Reife verlassen möchten, Parallelklassen für Jahrgänge mit besonders starker Nachfrage oder die Übergangsklasse für per Geburtsdatum schulpflichtige Kinder, die noch Zeit benötigen, ihren Weg in den Schulalltag zu finden. Die Klasse wird mit Fertigstellung des Neubaus vom nahen Waldorfkindergarten in das Schulgebäude wechseln. Dort wird der frei werdende Raum dringend benötigt, um der steigenden Nachfrage in den zwischenzeitlich drei Kindergartengruppen, der Spiel- sowie der Krabbelgruppe Platz zu bieten. "Wir investieren in die Bildung unserer Schüler mit Substanz und Perspektive. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ermöglicht unserer Schule weiteres gesundes Wachstum. Das ist unser Auftrag", führt Hans-Jürgen Wolf, Geschäftsführender Vorstand und Vater von drei Schulkindern aus.
Achtklassarbeiten der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach mit kreativen Projekten
Die 8. Klasse an der Waldorfschule ist von zwei besonderen Aktivitäten geprägt: Dem Klassenspiel und der Achtklassarbeit. Die 8. Klasse der Dietzenbacher Waldorfschule mit Klassenlehrerin Martina Fenchel hatte sich für ihr Klassenspiel das Theaterstück "Der Kreidekreis" ausgesucht und im Herbst letzten Jahres im Bürgerhaus aufgeführt.
Zu Beginn des Jahres 2009 stand eine neue Herausforderung auf dem Stundenplan: die Achtklassarbeit. Dabei haben die Schüler die Aufgabe, sich eigenständig vier Monate lange mit einem selbst ausgewählten Projekt zu beschäftigten. Je nach persönlicher Neigung kann aus dem weit gespannten Bogen von handwerklichen über musikalischen, bis hin zum sozialen Bereich kommen. Die eindrucksvollen Ergebnisse des selbstständigen Beschäftigungsprozesses, das lediglich von einem Erwachsenen als Paten und der Klassenlehrerin betreut wird, präsentierten die 35 Schülerinnen und Schüler kürzlich vor Eltern, Lehrern, Gästen und Mitschülern.
Bei den handwerklichen Arbeiten beispielsweise bauten Schüler Fahrrad oder ein Trike und wagten sich ans Messerschmieden. In der Rubrik "Künstlerisches" meißelte eine Schülerin eine Marmorskulptur und ein Schüler erstellte 100 Origami-Figuren aus einer einzigen Grundform. Die Branche "Modisches/Geschneidertes" wartete mit einer aus Tetra-Tüten erstellten funktionsfähigen Tasche und einem Konfirmationskleid auf. Nicht nur Mozart hätte seine Freude an den musikalischen Achtklassarbeiten gehabt: Ein Schüler baute selbst eine wohlklingende Gitarre und eine Schüler sang ihre eigene Komposition mit Klavierbegleitung. Naturnahes wurde innerhalb der Kreativprojekte "Die Verwandlung der Natur" mit Fotos festgehalten. Die sozialen Arbeiten beschäftigten sich sowohl mit dem sozialen Umfeld. Eine Schülerin beschrieb das Leben ihres behinderten Bruders und ein weiteres Mädchen berichtete von ihren Erfahrungen, die sie nach dem Erlernen der deutschen Gebärdensprache gesammelt hatte.
Die Schüler selbst, aber auch die Gäste der Präsentationen konnten spüren, mit wie viel Engagement die 14- bis 15-Jährigen sich diesen zeit-, gedanken- und arbeitsintensiven Projekten gewidmet hatten. Die praktische Arbeit sowie die schriftliche Auseinandersetzung mit ihrem Entstehungsprozess, die Selbstreflexion und natürlich die Präsentation, das Gespräch darüber, haben die Achtklässler ein weiteres Stück auf dem Weg in die Oberstufe gehen lassen.
Der Schüler Elias Decker hatte mit dem Thema "Insektenhotel" befasst. Dazu gehörte neben den theoretischen Grundlagen auch der Bau einer derartigen Herberge für die Insekten. Es hat inzwischen seinen Standort innerhalb der Kinder- und Jugendfarm in Rödermark gefunden.
Abiturienten der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach von 2009
die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach hat seine Abiturienten mit einer offiziellen Feier im Bürgerhaus Dietzenbach am 18. Juni 2009 ab 10:300Uhr verabschieden.
Nicht nur bei der PISA Studie hat die Rudolf Steiner Schule gute Resultate zeigen können. Auch dieses Jahr konnte ein Schüler die Traumnote 1,0 bei denen zum dritten Mal zentral durchgeführten Abiturprüfungen erhalten.
Auch alle anderen achtzehn Schüler der 13. Klasse haben das Zentral-Abitur bestanden, mit einer Durchschnittsnote über alle Schüler von 2,1. Dies ist besser als der langjährige Durchschnitt staatlicher Schulen. 5 Abiturienten haben in ihrer Abschlussnote eine eins und 12 eine zwei vor dem Komma.
Gerne übersenden wir Ihnen die Namen der Absolventen und ein Gruppenfoto von der Abschlussfeier im Bürgerhaus .
Hier die Namen:
Julius Bauer,Carina-Julia Becker, Elias Benner, Lena Bischoff, Nicolai Gerl, Hannah Dechert, Thomas Eichenberg, Antonia Goeser, Franziska Heuser, Viktoria Köhler, Lars Lauber, Alexander Lingk, Alexia Mouftoglou, Elena Mouftoglou, Christopher Noah, Johannes Schwab, Koloman Stich, Julien Thielen, Anna Lena Voß.
Auf dem Foto sind auch noch die Klassenbetreuerin 13 Klasse Monika Wilimzig, Oberstufentufenbetreuerin Ursula Knapp-Khalil und Klassenbetreuer 12 Klasse Wolf Bütow
Es sind auch noch die Abgänger der 12 Klasse mit dem Abschluß der Fachhochschulreife auf dem Foto zu sehen. Falls sie diese Namen auch wünschen können wir Ihnen diese gerne zur Verfügung stellen.
Grundsteinlegung als feierlicher Auftakt zum Anbau der Rudolf Steiner Schule am Samstag den 9. Mai 2009 ab 10.30Uhr
Endlich ist es so weit: vor ein paar Wochen konnte die Rudolf Steiner Schule der Firma Kropp den Startschuß für die Rohbauarbeiten geben und den lang ersehnten Anbau der Schule beginnen. Nun ist schon von weitem am Ortseingang von Dietzenbach der große Kran zu sehen.
Der Anbau umfasst beinahe soviel Raum wie das bestehende Schulhaus und wird nach seiner geplanten Fertigstellung im Sommer 2010 einen Turn- und Theatersaal, eine Schulbibliothek, eine Mensa, die Schulküche, zwei Musik- und zwei Klassenräume beherbergen.
Nach jahrelangen Planungen, einem straffen Sparprogramm und viel Engagement konnten die finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden, diesen großen Schritt für die Schule in Angriff zu nehmen.
Die Freude in der Schulgemeinschaft ist groß und wir laden Sie herzlichst zu dem feierlichen Akt der Grundsteinlegung ein. Termin ist der 9. Mai 2009 ab 10:30 Uhr.
Als Grundstein wird ein Bergkristall zusammen mit einer Zeitkapsel gelegt. Die Zeit-kapsel wird auch die Wünsche der Schüler für die Zukunft der Schule enthalten.
In einem circa 1 ½-stündigen Programm werden der Bürgermeister von Dietzenbach Stephan Gieseler, Susanne Meißner-Kurt vom Schulamt Offenbach, der Architekt Christoph Forster, die Geschäftsführerin Kerstin Korte und Frau Knapp-Khalil als Vertreterin der Schulpädagogen die Bedeutung des Projektes aus Ihrem jeweiligen Blickwinkel vorstellen. Künstler der Schule werden die Feier musikalisch begleiten.
Ergebnisse aus der Pisa-Studie über die Rudolf Steiner Schule Dietzen-bach
Bei der PISA-Studie 2006 zählte die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach zu den ausgewählten Teilnehmern. Ihnen wurde im Februar 2009 die schulbezogene Auswertung mitgeteilt. Getestet wurden die Kompetenzen der Fünfzehnjährigen in Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik. Das Schulergebnis wurde mit dem von Schulen verglichen, deren Schülerschaft hinsichtlich ihres soziökonomischen Hintergrunds und des Migrantenanteils vergleichbar ist.
Die Computernutzung ist demnach in der Waldorfschule geringer, die Anwendung wird aber (nach Selbsteinschätzung der Schüler) fast genauso gut beherrscht. In den Naturwissenschaften, in Lesen und Mathematik gab es keine signifikanten Unterschiede bis auf die Gruppe mit den höchsten Kompetenzen, die vergleichsweise groß war.
Offensichtlich gelang es der Waldorfschule besonders gut, die in unserer Gesell-schaft verbreiteten geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Interesse an Natur-wissenschaften zu überwinden. Alle Dietzenbacher Waldorfschüler waren an den Naturwissenschaften stärker interessiert als die Vergleichsgruppe, vor allem auch die Mädchen. Der Unterrichtsstoff in den naturwissenschaftlichen Fächern wird von Waldorfschülerinnen und -Schülern als einfacher empfunden. Perfekt gelang das Erkennen eines naturwissenschaftlichen Sachverhaltes und die Erklärung eines Erdbebens (100 Prozent, Vergleichsgruppe: 72 bis 80 Prozent).
Bericht über das Sozialpraktikum der 12. Klasse der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach
Im Folgenden erhalten Sie einen Bericht über das soeben abgeschlossene Sozialpraktikum der 12. Klasse der Rudolf Steiner Schule. Im Anhang befindet sich ein Foto, daß einen der Schüler (Felix Krautwurst) während seines Praktikums in einer Grundschule an der Elfen-beinküste zeigt.
Dennis denkt in der letzten Zeit viel über das Alter nach. "Wie wird das einmal bei mir sein?", überlegt er sich. Drei Wochen lang hat der 18-Jährige als Praktikant in einem Senioren-wohnheim gearbeitet und dabei Erfahrungen gemacht, die er aus seinem gewohnten Le-bensumfeld nicht kennt. "Es war oft ganz schön hart", sagt er nun. Aber er betont auch: "Es hat viel Spaß gemacht und ich würde jederzeit wieder dort arbeiten".
Dennis besucht die 12. Klasse der Waldorfschule in Dietzenbach und hat wie seine Mitschü-ler das in seinem Jahrgang übliche Sozialpraktikum absolviert. Die Arbeit in einer gemein-nützigen Einrichtung schließt den Reigen der Praktika in der Oberstufe ab. Die Praxiserfah-rungen sind fester Bestandteil des Lehrplans an der Waldorfschule; in den Klassen zuvor haben die Schüler die Arbeit auf einem Bauernhof kennen gelernt, Vermessungstechniken studiert und in einem Industriebetrieb gearbeitet. Die Schule in freier Trägerschaft setzt nicht nur auf theoretisches Lernen, vielmehr soll die Welt Einzug in den Unterricht halten und die Mädchen und Jungen sollen hinaus in die Welt gehen können. Berufliche Orientierung steht dabei nicht im Vordergrund. Die Arbeit soll vielmehr einen persönlichen Reifungsprozess in Gang setzen.
"Auf das Sozialpraktikum arbeiten wir Jahr für Jahr hin, es ist von allen Praktika das wichtigste", erklärt Klassenlehrer Wolf Bütow. Die Jugendlichen haben in Kindergärten, Schulen, Kliniken, Behinderteneinrichtungen und in der Altenpflege gearbeitet. Manche nahmen für die drei Wochen einen weiten Weg auf sich. So verbrachte Felix die Zeit in einer Grundschule an der Elfenbeinküste in Afrika. Der Aufenthalt dort habe ihn sehr geprägt, erzählt der Schüler bei der Präsentation. Er habe oft selbständig arbeiten können, die sieben- bis zehnjährigen Kinder in Französisch, Mathematik und Allgemeinbildung unterricht. "Aber es ist schon ganz anders als bei uns, so hat der Lehrer etwa immer wieder die Kinder geschlagen", sagt Felix. Ähnliches haben Ameley und Eva erlebt, die ihr Praktikum in einer Behinderteneinrichtung in Kenia verbracht haben. "Wenn die Kinder zu laut waren, ging der Lehrer durch die Reihen und hat auf die Hände gehauen", schildert Ameley. So etwas habe sie sich vorher nicht vorstellen können. "Aber ich habe versucht, den Kindern so viel Freude wie möglich zu geben", sagt die Schülerin.
Die Arbeit in einer sozialen Einrichtung stellt an die Jugendlichen besondere Anforderungen. In einem Alter, in dem Fragen über den Sinn des Daseins im Mittelpunkt stehen, können sie dabei die Bedürfnisse anderer erkennen und danach handeln. "Wenn sie Menschen kennen lernen, die Hilfe benötigen, können die Jugendlichen Verantwortung übernehmen und ganz neue Seiten an sich finden", sagt der Klassenlehrer. So setzt sich etwa Sina immer noch mit ihren Erlebnissen auseinander. Während des Praktikums an der Schule für kranke Kinder in Frankfurt hat sie einen Tag auf der Kinderkrebsstation verbracht. "Dafür finde ich keine Wor-te", sagt sie. Trotzdem sei die Zeit eine "große Bereicherung" für sie gewesen. "Vielleicht gerade durch die schwierigen Erfahrungen", überlegt die 18-Jährige. Motiviert hat alle die Schüler das Gefühl, dass sie gebraucht wurden. "Ich habe in einer Behinderteneinrichtung auch Körperpflege gemacht, das war nicht schlimm, weil ich die Menschen dort mit der Zeit ja gut kannte", erzählt Finn. Und Mia, die in der Suchthilfe vielen alkoholkranken Menschen begegnet ist, weiß nun: "Ich habe großen Respekt vor den Menschen dort bekommen, es ist bewundernswert, mit welcher Kraft die meisten dort versuchen, es zu schaffen".
Abschlusskonzert Oberstufenchor und Orchesterfahrt 2009 der Rudolf Steiner Schule am Samstag den 28. Februar 2009 ab 17:00 Uhr,
Jedes Schuljahr ist die 4-tägige Chor-/Orchesterfahrt der Höhepunkt der musikalischen Arbeit an der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach. Jeder Schüler ist ab der 5. Klasse entweder ein Orchester- oder ein Chormitglied. Derzeit proben die 100 Schüler aus den Klassen 9-11 in der Barockstadt Fulda.
Während sich das Programm des Chores in einem einzigen Satz zusammenfassen lässt ("wenn der Mozart in den kleinen grünen Kaktus fasst, schreit er laut: Mamma mia…") zeich-net sich das Programm des Orchesters diesmal durch viele kleinere und größere solistische Einlagen einzelner Orchestermitglieder aus, etwa in der Symphonie Nr. 31 D-Dur von Joseph Haydn oder im Rondo KV. 382 D-Dur für Klavier und Orchester von W. A. Mozart.
Chor und Orchester laden zu einem abschließenden Konzert am Samstag, den 28. Februar 2008, um 17:00Uhr in die Schule ein.
Ein Jugendcafé für „Steinertown“
Nina Beck Copyrights
Ohne Plan geht hier nichts: Der „Ausschuss für Inneres“ kümmert sich unter anderem um Gewerbeansiedlung und will den Wochenmarkt an den Europaplatz verlegen. Das Planspiel „An den Schalthebeln der Macht“ läuft bereits im elften Jahr.
Dietzenbach ‐ Die Bürgermeisterin von „Steinertown“ kann sich glücklich schätzen. Die Wirtschaftsförderung hatte die Frau an der Spitze von Beginn an zur Chefinnen sache erklärt – und die Gewerbeakquise auf Messen zeitigte bereits erste Erfolge. Von Nina Beck
So liegt dem Ausschuss für Inneres nun eine gute Handvoll Anfragen vor, die es zu bewerten gilt. „Die Firma Transplutonium nehmen wir schon mal nicht“, stellt Lena klar. „Den Immobilienmakler, die Firma mit den Lehmheizungen und das mit den Smartphones, das können wir machen.“
Es ist Halbzeit im kommunalpolitischen Planspiel „An den Schalthebeln der Macht“; drei weitere Wochen – im Spiel sind es Jahre – liegen noch vor den Elftklässlern der Rudolf-Steiner-Schule („Steinertown“) und jenen des Politik- und Wirtschaft-Kurses der Heinrich-Mann-Schule („Richma(n)n-City“). Die Waldorfschüler Lena und Lukas, Joshua, Jonas, Fabio und Daniel jedenfalls haben, neben der Ansiedlung von neuem Gewerbe in ihrer Planspielstadt, schon einiges auf die Beine gestellt. Zum Beispiel den Mittwochs-Wochenmarkt in der Stadtmitte von seinem Standort vor dem Kreishaus an den Europaplatz verlegt – mit einem Dutzend Händlern nun größer, schöner und attraktiver als der bisherige, wie in den „Steiner-News“ nachzulesen ist.
Auch kritische Töne bleiben nicht aus
Dazu hat der Ausschuss für Inneres Gespräche geführt mit der Deutschen Marktgilde, sich um Fragen wie Marktleiter und Betreiber, Strom- und Wasserversorgung, Standmieten sowie Schlussreinigung gekümmert. Doch auch kritische Töne bleiben nicht aus. Schließlich sei der Europaplatz auch ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, dort fänden auch Feste statt, und durch das entstehende Einkaufs-Center am Masayaplatz werde doch der Wochenmarkt an seinem jetzigen Standort sicher eine Aufwertung erfahren, heißt es in einem „Leserbrief“.
Es geht hier eben doch stellenweise zu wie im richtigen Leben, auch wenn es „nur“ ein Spiel ist. Eine gute Idee, lernen die Schüler, mag zwar am Anfang eines lokalpolitischen Prozesses stehen, doch bis zur tatsächlichen Umsetzung ist es oft ein weiter Weg. Wenn es denn überhaupt machbar ist. Um das festzustellen, bedarf es nicht selten der Hilfe von Experten. Und so steht den „Stadtverordneten“ von Steinertown in der dritten Runde denn auch ein solcher zur Verfügung. Michael Würz, Technischer Leiter der Städtischen Betriebe, ist neben Spielleiter Mick Liebig vom Jugendzentrum hinzugekommen, um insbesondere dem Umwelt-, aber auch dem Stadtentwicklungsausschuss mit Auskünften zur Seite zu stehen.
Treffpunkt soll im Juni 2013 eröffnet werden
Ersterer etwa plant im Spieljahr 2013 die Anschaffung umweltfreundlicher Hybridbusse, die bis Ende 2016 alle Stadtbusse ersetzt haben sollen. „Was halten Sie denn davon?“, fragt Jennifer den Experten. „Das ist ein durchaus interessantes Thema“, sagt Würz. Schließlich sind, wie berichtet, seit kurzem schon die ersten Hybridbusse in der Region unterwegs. Der Stadtbus ist jedoch an ein Unternehmen fremdvergeben. Dagegen sei die Idee etwa für die städtischen Restmüllfahrzeuge durchaus interessant.
Interessant, um nicht zu sagen: dringend erwünscht erscheint den Jugendlichen alle Jahre wieder auch ein Jugendcafé. Der Ausschuss „Jugend und Soziales“ von Steinertown hat folglich beschlossen, ein solches zu bauen – und zwar auf dem brachliegenden Grundstück zwischen Vélizy-, Offenbacher- und Talstraße. Im Juni 2013 wird er eröffnet, „ein Treffpunkt, wo alle hinkönnen“, sagt Natalie. „Die Jugendlichen arbeiten da selbst, werden von der Stadt dafür bezahlt, es gibt verschiedene Abendveranstaltungen und am Wochenende Frühstück.“
Natürlich haben die einzelnen Schülergruppen noch etliche Ideen mehr – doch bis 2016 ist ja auch noch etwas Zeit. Einen festen Termin für die Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus – um mal wieder ins Hier und Jetzt zurückzukommen – gibt es bislang noch nicht, sagt Liebig. Voraussichtlich wird dieser aber im Mai liegen, wenn sich das „echte“ Parlament nach der Kommunalwahl konstituiert hat… und zuhören kann.
Dieser Artikel ist am 03.03.2011 in der Offenbach Post erschienen.
Pressespiegel - Berichte zum 2. Bauabschnitt
Wir danken der OP für die Freigabe
Erschienen in Offenbach Post im Mai 2010
Mehr Platz für Waldorfschule
Die Waldorfschule in Dietzenbach erhält einen neuen Anbau für vier Millionen Euro. Er soll genug Raum für Ganztagsangebote schaffen. Von Maurice Farrouh
Seit Jahren geht es beengt zu an der Rudolf-Steiner-Schule in Dietzenbach. 14 Klassen teilen sich das markante Schulhaus am westlichen Ortseingang. Konzipiert wurde es einst für acht Klassen. Jetzt ist Entspannung in Sicht. Für mehr als vier Millionen Euro entsteht auf dem Schulgelände an der Bundesstraße 459 ein neuer Trakt, der die Platzprobleme für die nächsten Jahre lösen soll. Der Rohbau ist gerade fertig geworden. Am Freitag konnten die rund 400 Schüler mit ihren Eltern und Lehrern das Richtfest feiern.
"Schön, dass ich das noch erleben darf", sagte Norbert Handwerk von der Landesarbeitsgemeinschaft hessischer Waldorfschulen, nachdem Zimmermann Hans-Werner Kaps aus Wetzlar den Richtspruch gesprochen hatte. Handwerk war einst Lehrer an der 1982 in Neu-Isenburg eröffneten Waldorfschule. Schon seit dem Umzug nach Dietzenbach 1992 war ein Anbau geplant. Nun ist es endlich soweit. Zum Schuljahreswechsel im Sommer soll der neue Schul-Trakt bezugsfertig sein.
"Wir freuen uns sehr über den Anbau. Den zusätzlichen Platz können wir wirklich gut gebrauchen", sagt Barbara Schleich, Mutter einer Fünftklässlerin. Mit dem zweigeschossigen Bau, der optisch der organisch anmutenden Architektur des Hauptgebäudes folgen soll, vergrößert sich die Grundfläche der Schule um mehr als das Doppelte auf rund 2500 Quadratmeter. Die Geschossfläche - das bestehende Schulhaus mit seinen drei Stockwerken hat 4600 Quadratmeter - erhöht sich auf knapp 7000 Quadratmeter.
Beherbergen wird der neue Flügel eine Zwei-Felder-Turnhalle, einen Saal mit Bühne, zwei Klassenräume, zwei Musikräume, eine Bibliothek, eine Mensa sowie die Schulküche. "Das ermöglicht es uns auch, unsere Ganztagsangebote auszubauen", sagt Michael Rathfelder vom Vereinsvorstand.
Bislang bietet die Steiner-Schule für ihre Grundschüler Nachmittagsbetreuung bis 14.30 Uhr an. Ab der fünften Klasse gibt es Nachmittagsunterricht und freiwillige Arbeitsgemeinschaften. Pädagogische Zusatzangebote sollen ausgebaut werden, sagt Rathfelder. So hat die Schule etwa gerade einen neuen Stall gebaut. Bald ziehen dort drei Esel ein. Kinder an den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren heranzuführen, gehört auch zu den Lerninhalten der Waldorfschule.
Damit der neue Anbau Wirklichkeit werden kann, müssen die Eltern viel ehrenamtliches Engagement aufbringen. So entwickelte ein Bauausschuss aus Architekten und Ingenieuren die Planung für das Gebäude. Damit ist es allerdings nicht getan. Um die Kosten stemmen zu können, mussten die Mitglieder des Schulvereins auch tief in die eigenen Taschen greifen. Eine Million Euro zahlt die Schule aus Eigenmitteln ihrer Mitglieder. Außerdem hat der Verein ein Darlehen über 2,8 Millionen Euro aufgenommen. Die staatliche Förderung aus dem Bund-Länderprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung" von 330 000 Euro deckt nicht einmal ein Zehntel der Kosten.
Der Dietzenbacher Bürgermeister Jürgen Rogg (parteilos) lobte in seiner Ansprache beim Richtfest dann auch das Engagement der Waldorf-Eltern. Für die Kreisstadt ist die Privatschule auch Standortfaktor, um einkommensstarke Familien anzulocken. Rogg: "Es gibt viele Menschen, die wegen der Steiner-Schule nach Dietzenbach ziehen."
Dieser Artikel ist im Januar 2010 in der Frankfurter Rundschau erschienen.
http://www.fr-online.de/rhein-main/offenbach/kreis-offenbach/mehr-platz-fuer-waldorfschule/-/1473032/3082172/-/index.html
Wir danken der OP für die Freigabe
Erschienen in Offenbach Post 23.01.2010
Wir danken der OP für die Freigabe
Erschienen in Offenbach Post 17.11.2009