Das pädagogische Konzept |
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Grundlegende Prinzipien
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Aus Steiners anthroposophischer Auffassung von der Dreigliedrigkeit des Menschen ergibt sich das Prinzip der gleichberechtigten Förderung der intellektuell-kognitiven „Denken“, der künstlerisch-kreativen „Fühlen“ und der handwerklich-praktischen „Wollen“ Fähigkeiten der Schüler. |
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ENTWICKLUNGSORIENTIERTER LEHRPLAN
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Ein entscheidendes Prinzip des Waldorflehrplans liegt in der Abstimmung der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsformen auf die Prozesse kindlichen Lernens und auf die Stufen menschlicher Entfaltung in Kindheit und Jugend. Der Unterricht ist von Schulbeginn an auf das Ziel innerer menschlicher Freiheit hin orientiert. |
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BILDHAFTER UNTERRICHT
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In den ersten Schuljahren, in denen die eigene Urteilskraft der Schüler erst heranreift, ist „bildhafter“ Unterricht ein wesentliches Unterrichtsprinzip. |
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EPOCHENUNTERRICHT
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Er wird in den Fächern durchgeführt, in denen Sachgebiete in sich geschlossen behandelt werden können (Deutsch, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften usw.). Gebiete, die laufender Übung bedürfen (künstlerischer Unterricht, Sport, Religion, Fremdsprachen vom 1. Schuljahr an usw.), werden in Fachstunden erteilt. |
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WISSENSCHAFTLICHER UNTERRICHT
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Dem Streben nach eigener Lebensgestaltung und Urteilsbildung vom 14. Lebensjahr an entspricht der wissenschaftliche Charakter vieler Unterrichtsfächer vom 9. bis zum 12. Schuljahr. Hier sehen die Waldorfschulen ihre pädagogische Aufgabe nicht darin, eine voruniversitäre Ausbildung zu betreiben, sondern den Unterricht inhaltlich so zu vertiefen, dass er sich mit den Problemen des jungen Menschen verbinden kann und Antworten auf seine Lebensfragen gibt. |
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