Suchtpräventionskonzept

Der Suchtpräventionskreis hat an unserer Schule mehrere Ansätze erarbeitet, um dem Problem Sucht, im Rahmen der Möglichkeiten einer Schule, zu begegnen. Durch unseren menschenkundlichen Ansatz sehen wir die Problematik tiefgründiger und vielschichtiger, als das in der öffentlichen Schullandschaft mit einer Vielzahl von Präventionskonzepten getan wird. Unser Lehrerkollegium hat sich zu diesem Thema intensiv mit der Sinnesentwicklung des Menschen beschäftigt, mit dem Ziel, eine Grundlage für suchtpräventive Arbeit in allen Unterrichtsfächern zu leisten. Ergänzend wird der Kreis in Aktionen und Projekten in der Schulgemeinschaft wirksam.

Für Anregungen und Ideen zur Bearbeitung spezifischer im Klassenverband auftretender Probleme sorgt ein Präventionskonzept (z. B. „CHARLIE“), das die Schüler ihrem Alter ent-sprechend stärkt und, wo nötig, Bewusstsein schafft. Jede künstlerische Betätigung, die zu einer Begegnung mit sich selbst führt, wirkt per se suchtpräventiv. Diese Begegnungen mit sich selbst können in allen Unterrichten stattfinden und Vertrauen in die eigene Entwicklung schaffen. Einen besonderen Schwerpunkt bieten auf diesem Gebiet natürlich alle künst-lerischen Fächer und Aktivitäten.

Die wirksamste Hilfe Jugendliche auf ihrer Gratwanderung zu begleiten, ist und bleibt jedoch das Gespräch, für das alle Lehrer zur Verfügung stehen. Für schwerwiegend gefährdete Jugendliche gibt es die Möglichkeit, zusätzlich Hilfe bei erfahrenen Therapeuten zu suchen.

Alle Reche vorbehalten. Waldorfkindergarten- und Schulverein Dietzenbach e.V.